Wie Sie in der digitalen Transformation nicht unter die Räder kommen und mit starker Persönlichkeit gelassen bleiben. 

Im Sekundentakt werden wir bombardiert mit neuen Nachrichten über die Veränderungen in unserer Welt. Mails bringen das Postfach zum überlaufen, Whatsapps fordern uns auf, noch schneller zu antworten, die Projekte laufen aus dem Ruder, weil nichts mehr Bestand hat. Die Welt dreht sich in einer zunehmenden Geschwindigkeit und verlangt von uns ständige Anpassung und Agilität. Wer nur eine Minute nicht online ist, verpasst den Anschluss. Ist schnell draußen. Auch aus dem Job.

Das Bild der ständigen Verfügbarkeit von Menschen in der Arbeitswelt wird oft mit dem Segen der New Work beschrieben. Die Kehrseite der Medaille: Immer mehr Menschen aus allen Schichten sind dem Druck nicht mehr gewachsen und brechen zusammen. Landen in der Erschöpfung, der Überforderung und manchmal eben auch im Burnout. Weil sie nicht gelernt haben, mit dieser neuen Situation umzugehen. Dabei ist die ständige Veränderung in sehr kurzer Zeit das neue Normal.

Burnout ist keine Krankheit,
sondern das Ergebnis einer zunehmend lebensfeindlichen Welt.

Ein Prozess, an dessen Ende Menschen alles gegeben haben – sogar sich selbst. Und dann doch nicht genügen.

 

Was aber ist die Lösung?

Ganz sicher sind es nicht die einfachen Patentrezepte, die uns allenthalben untergeschoben werden. Die „5 Schritte zu persönlicher Zufriedenheit“ oder „In drei Stufen zu totaler Gelassenheit“ oder „Wie du in 6 Wochen zu einem 6 stelligen Monatsumsatz kommst“ oder „Du musst dich einfach nur selbst lieben“, „Gelassen und souverän in 30 Minuten“ … ich könnte die List endlos fortsetzen. Auch wenn wir es gerne einfach haben möchten – mit Banalitäten und simplen Strickmustern wird es für die allermeisten Menschen nicht besser werden.

Der Grund ist einfach: Die Welt befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Einer Transformation, wie sie wohl noch nie da gewesen ist. Wir stehen am Rande der Konvergenz zwischen Mensch und Technik. Und rasen mit einer exponentiellen Entwicklungsgeschwindigkeit in eine Zukunft, die wir nicht ansatzweise kennen. Ob wir das nun wollen, oder nicht.

Paradiesisch für all die Pioniere, die den Wandel lieben und die digitale Zukunft gestalten und nutzen. Der Horror für all die Menschen, die „einfach nur Sicherheit“ wollen und ihr Leben – ob groß oder klein – in Ruhe planen und leben wollen. Ein gewaltiger Paradigmenwandel hat diesem Lebenskonzept ein Ende gemacht. Denn die Zukunft kommt nicht erst – sie ist schon da

Die Gesellschaft hat sich schon geändert – wir erleben es täglich in unterschiedlichsten Wertesystemen und sogar einer neuen Weltordnung. Und gleichzeitig werden wir von der digitalen Entwicklung noch rechts überholt.

 

Wenn also einfache Lösungen nicht mehr funktionieren, was dann? 

Komplexität erfordert ganzheitliche integrale Betrachtungen. Wir müssen besser die diversen Einflussfaktoren in Prozessen berücksichtigen. Und das bedeutet, Menschen brauchen individuelle Lösungsmodelle für ihre jeweiligen Situationen. Gleichmacherei und Simplifizierungen sind einfach unwirksam. Sie führen sogar zu großer Verunsicherung, wenn Betroffene erkennen, dass die schnelle Lösung nicht funktioniert.

So gut wie alle Menschen auf der Welt streben nach Sicherheit und neigen dazu, alles kontrollieren zu wollen. Denn so glauben sie, „die Dinge im Griff zu haben“. Genau diese Sicherheit ist am Verschwinden, denn wir erleben bereits, dass morgen nicht mehr gilt, was heute vielleicht noch wahr ist. Das ist es eigentlich, was uns alle in einen unvermeidlichen Dauerstress versetzt! Während wir noch verzweifelt nach Sicherheit suchen, haben sich schon tausend neue Dinge ergeben und geändert. Wir versuchen zu reagieren und hecheln doch meist nur hinterher. Denn die Zukunft ändert sich schneller, als wir uns anpassen können.

 

In all dieser Veränderung steckt die einzig verlässliche Konstante in uns selbst.

Unsere eigene Persönlichkeit. Die können wir beeinflussen. Darauf können wir unsere Sicherheit aufbauen und Standkraft gewinnen. Wir nennen das Selbst-Vertrauen und Selbst-Sicherheit. Die Lösung liegt also zunächst mal in unserem Inneren. Ganz im Geiste der Quantenphysik und der neuen Zeit können wir sagen:

 

ENERGIE FOLGT DER AUFMERKSAMKEIT

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren, lenken wir unsere gesamte Energie auf ein gewünschtes Ergebnis. Und gestalten damit unsere Zukunft. Wie der Pfeil, der vom Bogenschützen mit höchster Konzentration im Ziel visualisiert wird – und dann auch dort landet. Oder der Job, für den wir schon Jahre vorher studieren und lernen, um irgendwann genau diese Position zu erreichen. Das ist Schöpfung und gilt natürlich für alle Ziele. Auch unternehmerische.

 

Standkraft und Navigation – wofür?

Für diese Fokussierung und Visualisierung braucht jeder Mensch Standkraft – auf seine ganz individuelle Art und Weise. Eine starke Persönlichkeit, um gelassen und wirksam zu sein. Kraftvoll, um die hohen Anforderungen der digitalen Welt tragen und erfüllen zu können. Gleichzeitig aber hochflexibel wie ein Bambus, um auf die ständigen Veränderungen der allways-on Welt agil reagieren zu können. Resilienz wird das im Fachjargon genannt. Gegensätzliche Eigenschaften, die wir dennoch gleichzeitig entwickeln müssen, um der Erschöpfung und dem Burnout zu widerstehen. Dann steigen wir aus dem Hamsterrad der hektischen Welt aus und finden Gelassenheit inmitten des Sturms.

Um dorthin zu kommen, braucht es erstklassige Navigation im Dschungel der digitalen Transformation. Noch immer fängt das ganz klassisch mit der Bestimmung der eigenen Position an. „Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich wirklich? Wofür gehe ich?“ sind Fragen, die meine Kunden immer wieder haben. Gerade nach einschneidenden Krisen oder beim Übergang in einen neuen Abschnitt in der Lebensmitte sind diese Fragen normal. Der Punkt, an dem nach vielen Optimierungsschritten ein wirklicher Transformationsschritt ansteht. Aufbruch in ein neues unbekanntes Terrain mit unklaren Zielen und ohne Erfahrungen, was dort zu tun ist. Mit der Gewissheit, dass bekanntes Wissen dort vermutlich nicht mehr ausreicht, weil eben alles sich so wahnsinnig schnell ändert. Und ganz wesentlich: Ohne das Motiv zu kennen, für das es sich jetzt (noch) lohnt, weiterzugehen. Weil vielen einfach der SINN mit zunehmender Reife wichtig geworden ist. Wenn wir den Sinn erkennen, wird der Weg plötzlich klar und die Navigation durch die Transformation wird erkennbar. Wo früher noch ein normaler Kompass ausreichte, brauchen wir heute allerdings zusätzlich ein hohes Maß an digitaler Kompetenz oder wie es die Forschung heute nennt: Digital Fluency. Unabdingbar in der Welt von morgen, weil die Digitalisierung unseren SINN beeinflusst und die Möglichkeiten, die wir wählen können. Auch und gerade im Hinblick auf den Beruf wenn gerade ganze Wirtschaftszweige ins Wanken kommen, wie etwa die Automobilindustrie.

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Detlef Gumze

 

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  • morgan-paine-1488119-unsplash: unsplash, Morgan Paine
Detlef Gumze gelassen

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